WIRECARD-PROZESS, 27.11.2025 – ich war wieder im Saal.
Was heute ablief, ist ein Justiz-Skandal in Echtzeit.
Zeuge: KPMG-Partner Dr. Rainer Thiede.
Über 60 Mal: „Ich kann mich nicht erinnern.“
Der Richter übernimmt selbst das Verhör und wiederholt subtil, oder auch plump & direkt wie eine Schallplatte: „Braun ist schuld. Vielleicht noch von Erffa. Sonst keiner.“
GO MAX – das ist kein Prozess, das ist ein Schauprozess! 🔥
Fakt aus dem Saal und versteckt in den aufgeworfenen Dokumenten ersichtlich: Aufsichtsratschef Thomas Eichelmann hat monatelang die von KPMG geforderten Unterlagen NICHT geliefert – obwohl er sie selbst versprochen hatte. Sabotage pur.
Das Braun der Kragen platzte, wird ihm genau jetzt vom Richter als „Druck auf KPMG“ vorgeworfen.
Und: KPMG schallt mit ein, Zeuge Thiede erwähnt natürlich kein einziges Mal, dass KPMG in ETLICHEN anderen Projekten bei Wirecard in den Jahren zuvor eingebunden war: Risikomanagement, Bilanz- und Steuerprüfungs-Projekte, sowie der skandalöse Hermes-Deal mit EMIF (zu dem ein KPMG Consultant herangezogen wurde, um den fragwürdigen Deal perfekt zu machen !
https://en.sustainablevalueinvestors.com/2020/10/20/kpmgs-links-to-the-wirecard-scandal/).
Fragen nach einer Befangenheit schon gleich zu Beginn der Sonderuntersuchung in 2019 -z.B. durch von Erffa - prallen bei Thiede ab wie bei einer Teflon-Pfanne: "Ich kann mich nicht erinnern". Richter: "Nächste Frage..."
Treuhänderwechsel Ende 2019/Anfang 2020: Marsalek rückt erst nach Stunden im Gespräch mit Thiede damit raus. Thiede heute: „Kein Ding, habe keine Erinnerung“ Richter: sofort abwürgen, "komisch", aber nächste Frage.
Stattdessen Thiede: KPMG wollte TPA-Partner vor Ort selbst prüfen → Wirecard habe es absolut nicht gut gefunden und verhindern wollen. Richter: null Nachfrage, passt zur Braun-Schuldnarrative.
Drittbestätigungen Malaysia, Thiede: „Firmen existieren nicht.“ Man habe über das KPMG eigene Netzwerk DHL-Sendungen abgeschickt und so erst erfahren, dass es diese Transaktionen angeblich "niemals gab". Thiede: "Die Sendungen wurden ABGEFANGEN". Selbst Oliver Bellenhaus befragt konsterniert den Dr. KPMG später: "Wie wussten Sie eigentlich, dass die Drittbestätigungen abgefangen wurden, stand das auf den DHL-Versandnummern drauf ?"
Die 34 Al-Alam-Phantomhändler der FT?
Richter behauptet dreist: „Die wurden untersucht!“
Realität: KPMG hat NIE die Firmen dahinter und deren komplexen Betrugs-Strukturen untersucht oder geprüft. Was genau die Verteidigung seit Jahren anmahnt - und die Staatsanwaltschaft München mit Richter teils brüllend im Saal niederkreischt. Fakt: SoKo, Gibson Dunn und mehr fertigten "grüne Liste", auf die man Firmen aufnahm bei denen Rechtshilfeersuchen erfolgreich war. Asien-Firmen: interessiert uns nicht sonderlich.
Datenscheiben-Drama mit Wirecard-Transaktionen um die Monate Dezember 2019 - April 2020: Herkunft nie verifiziert – Thiede: „Wir konnten das nur glauben.“
Trotzdem gibt der Aufsichtsrat selbst danach im Protokoll an: „originäre, echte Daten.“ KPMG hat Teile des Berichts auf Druck tatsächlich angepasst.
Richter: mich interessiert nur Braun.
Der „Beweis“ gegen Braun: angebliche Drohung mit „elektrischem Stuhl“ + Skihütten-Einladung für KPMG Mitarbeiter Leitz. Dass Eichelmann monatelang sabotierte und Braun deshalb ausrastete – kein Wort.
Schwelender Verdacht: KPMG spielte solange mit, bis man ihnen grünes Licht gab, plötzlich keine Treuhandgelder mehr zu finden. Etwas nach dem Treuhänderwechsel.
Marsalek, Bellenhaus, Philippinen-Mafia?
Richter denkt scharf und still im Display: das darf die Öffentlichkeit nie erfahren. Nächste Frage....
Das hier ist kein Strafprozess mehr.
Das ist die Fortsetzung der größten Vertuschung der deutschen Wirtschaftsgeschichte – live vor Gericht.
Die wahren Drahtzieher lachen sich kaputt.
Teilt das. Macht es viral. Die Öffentlichkeit muss endlich sehen, was hier wirklich läuft.
#Wirecard #Justizskandal
🔥📷🔥
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Dieser Artikel wurde vollständig verfasst und geschrieben von Martin Dorsch, akkreditierter, unabhängiger, investigativer Journalist aus Europa. Er arbeitet nicht für ein Unternehmen oder eine Organisation, das/die von diesem Artikel profitieren würde, er berät solche nicht, besitzt keine Anteile an diesen und erhält bis dato auch keine finanziellen Mittel von solchen.