Wie angekündigt der Thread über die nach wie vor ungeklärten Sachverhalte bezüglich des Hermes-EMIF Deals von #Wirecard von 2015.
280 Millionen Euro der ursprünglich 315 Millionen sind nach wie vor angeblich nicht auffindbar, so wird uns durch die Massenmedien klar gemacht. 🧵

Obwohl Hermes Tickets als Einstieg in den indischen Markt für ca. 35 Millionen Euro wenig zuvor an EMIF verkauft wurde, zahlte #Wirecard EMIF 315M.
Ein "Phantom" Namens Rahul Sharma zielte auf Jan Marsalek & Henry O'Sullivan, so die Massenmedien.


Meiner Ansicht und Recherchen nach sind dies massenmedial-justiziär verknotete Ablenkungen.
Es gibt 2 "Smoking Guns" bezüglich der angeblich im Firmengeflecht von O'Sullivan völlig verschwundenen und unauffindbaren 280 Millionen Euro, die bewusst ignoriert werden.
Die erste, von den Wirtschaftsmassenmedien in D ignorierte Smoking Gun betrifft ein mit Absicht unbeachtetes Gerichtsverfahren bezüglich EMIF von Juli 2020, also nur 1 Monat nach der von #Wirecard CEO James Freis beantragten, fabrizierten Insolvenz.
sun24.press/de/koenigliches-gericht...
Das Gerichtsverfahren am Londoner(!) High Court of Justice betraf 2 geprellte Hermes-i-Tickets Inhaber, die angaben, genötigt worden zu sein, ihre Anteile weit unter Wert an EMIF kurz vor der 315 Million #Wirecard-Übernahme hatten verkaufen müssen.
👉
fountaincourt.co.uk/wp-content...
In geradezu atemberaubend skandalöser Weise, die die Wirtschaftsmassenmedien in Deutschland völlig unbetrachtenswert halten, wies der vorsitzende Richter Sir Cranston am Londonder High Court die Klagen der Hermes-i-Ticket Inhaber 4 Wochen nach der #Wirecard Insolvenz ab.
Der Londoner(!) Richter Sir Ross Cranston wies die mehr als berechtigten Klagen ab mit der zentralen Darlegung im Urteil, dass, Zitat: "...drittens, und das ist meiner Meinung nach entscheidend, wurde EMIF von [der Anwaltskanzlei] Linklaters beraten"(!).

Im November 2023 hatte ich nach der Erstellung meines Artikels das
@Handelsblatt kontaktiert und mehrere Email-Austäusche mit Felix Holtermann & auch Volker Ter Haseborg.
In diesen Kontaktaufnahmen teilte ich den massenmedialen Journalisten diese Sachverhalte mit.
Als Rückantwort kam nach einer Bestätigung meines Artikels und Email keinerlei konstruktive Meldung.
Wie auf Knopfdruck wurde man offenbar dort angewiesen, die Sachverhalte und meinen Artikel zu ignorieren. Stattdessen veröffentlichte man den "Phantom" Artikel.
Dies mag daran liegen, dass im oben genannten Londoner Gerichtsverfahren von Juli 2020, also ein paar Wochen nach der #Wirecard Insolvenz, Richter Sir Ross Cranston auch angab, dass der ominöse Fonds EMIF aus Mauritius von Linklaters-Rechtsanwälten AUS MOSKAU beraten wurde !
Wenn jemand also die Details und Identität von EMIF offenbaren kann, sind dies also genau jene im Londoner Gerichtsverfahren benannten, Zitat, "Anwälte von Linklaters", die den Mauritius Fonds EMIF vertraten.
Natürlich verhindern Justiz-Wesen, diese Anwälte zu vernehmen.
Immerhin berichtete Dan McCrum und Olaf Stoerbeck der FT wohl etwas naiv nichts-ahnend im Oktober 2020, dass niemand anders als KPMG(!) auch beim EMIF Fonds in Mauritius als Auditor tätig gewesen ist.
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ft.com/content/...
Die zweite Smoking Gun bezüglich der weiterhin unauffindbaren 280 Millionen Euro des EMIF in Mauritius betrifft ein Reiseunternehmen mit Namen Goomo.
EMIF zahlte etwa um die gleiche Zeit des #Wirecard Deals $50 Millionen an Goomo.
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economictimes.indiatimes.com/small...
Direktor von Goomo war um 2015 herum niemand anders als Marsalek Freund & umtriebiger Unternehmer Alexsandar Vucak.
Jener, der die halbe Villa an der Münchener Prinzergentenstr. 61 über seine Firma mietete, die 1 Monat lang von der Polizei unangetastet blieb.

Vucak engagierte sich ab 2021 ziemlich unangetastet, offenbar nicht sonderlich bayerisch staatsanwaltschaftlich angeklagt, und aus der gesamten #Wirecard Angelegenheit ziemlich elegant herausgehievt nirgendwo anders als in der schönen Schweiz🇨🇭.
Irgendwas mit Covid-19.🧐

Die vorsätzliche Ignoranz gegenüber diesen 2 Smoking Guns sowohl in den Massenmedien als auch durch Staatsanwälte & bayerischer "Justiz", sowie das skandalöse Urteil aus London von Juli 2020 deuten darauf hin, dass der EMIF Fonds der Schlüssel zur #Wirecard Affäre ist.
Wichtig wäre auch, dass das von Marsalek Freund A. Vucak gemietete Haus an der Prinzregentenstrasse 61 in München nicht nur wie massenmedial ausgeschlachtet gegenüber des ehemals russischen Konsulats liegt, sondern ebenso gegenüber einem Haus der UBS Bank🇨🇭.
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Dieser Artikel wurde vollständig verfasst und geschrieben von Martin Dorsch, akkreditierter, unabhängiger, investigativer Journalist aus Europa. Er arbeitet nicht für ein Unternehmen oder eine Organisation, das/die von diesem Artikel profitieren würde, er berät solche nicht, besitzt keine Anteile an diesen und erhält bis dato auch keine finanziellen Mittel von solchen.